Diese Beobachtung mache ich in Beratungen immer wieder: Jemand startet mit einem Welt-ETF. Später kommen ein S&P 500 dazu, dann Nasdaq, Schwellenländer, Technologie, Dividenden und vielleicht noch ein paar Einzelaktien. Am Ende stehen sieben oder acht Positionen im Depot – und das gute Gefühl, besonders breit aufgestellt zu sein.
Tatsächlich überschneiden sich die großen Unternehmen und Risiken oft mehrfach. Entscheidend ist deshalb nicht die Zahl deiner ETFs, sondern was in deinem Gesamtportfolio wirklich steckt.
Streuung bedeutet für mich aber noch mehr. Auch die Aufgaben deines Vermögens sollten verteilt sein: kurzfristige Liquidität, frei verfügbares Kapitalmarktvermögen, geförderte oder betriebliche Altersvorsorge und gegebenenfalls lebenslange Einkommensbausteine. Diese Systemstreuung ist für deine Altersvorsorge oft wichtiger als die Frage, ob dein Depot aus drei oder sechs ETFs besteht.
Durch unterschiedliche Wertentwicklungen der Positionen im Laufe der Zeit kann ebenfalls ein Ungleichgewicht entstehen, was ein zusätzliches Risiko birgt. Durch regelmäßiges Rebalancing profitieren bereits viele unserer Kunden von unserer
Beratung zur Altersvorsorgeplanung im Raum Paderborn.